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Unschubladisierbar

Ein Adjektiv das wie kaum ein anderes zu mir passt und ein Thema das mich seit langem beschäftigt und mir persönlich sehr am Herzen liegt.


Oft mache ich die Erfahrung (ich kann mich da selbst auch nicht immer ausnehmen), dass Menschen das Bedürfnis haben, ihr Gegenüber in eine gesellschaftliche Schublade einzuordnen. Das geschieht ohne böse Absicht, aber mit dieser Einordnung fühlen wir uns sicherer und denken zu wissen, wie wir mit unserem Gegenüber umgehen können und was wir von ihm zu erwarten haben.


Das können ganz profane Schubladen sein: verheiratet, alleinstehend, geschieden, kinderlos, selbstständig, arbeitssuchend, angestellt, hetero, bi- oder homosexuell, farbig, weiß, deutsch oder auch nicht… ich könnte so ewig weiter machen.


Es ist menschlich und diese Einsortierung des anderen wiegt uns in vermeintlicher Sicherheit.


Damit machen wir es uns aber zu leicht, umgehen den doch oft sehr lohnenswerten Blick hinter die Kulissen und laufen Gefahr, jemand zu verurteilen.


Auch wenn die folgende Aufzählung etwas platt daher kommt: nicht jeder Farbige ist ein Flüchtling, nicht jeder Homosexuelle ist gleichzeitig scharf auf euch, nicht jede/r Alleinstehende stellt eine Gefahr für eure Ehe dar, nicht jede/r beruflich erfolgreiche Kinderlose ist ein berechnender Workaholic.


Ein zweiter Blick lohnt sich und vielleicht sind wir überrascht, was sich hinter der Fassade verbirgt und welche Geschichte zum Vorschein kommt, wenn wir uns die Mühe machen, die Konversation zu suchen.


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